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Was brauche ich für meine erste Meditation?


Deine Grundausstattung für regelmäßiges Meditieren - Was brauche ich wirklich?

Du möchtest anfangen zu meditieren und fragst dich, was es dafür braucht?


In meinem neuen Podcast BREATHE! Meditation • Power Talks • Breathwork kannst du dich auf kleine Momente der tiefen inneren Ruhe und Achtsamkeit, auf kraftvolle Kurz-Meditationen, Power Talks und Atemübungen für deine Morgenroutine, für zwischendurch und zum Einschlafen freuen.


Sie sollen dir Seelennahrung sein und dich daran erinnern, dass du alle Stärke in dir trägst, um unbeschadet durch diese Zeit zu gehen. Auch wenn äußere Sicherheiten wegbrechen, wenn Gewohntes sich auflöst und das Neue noch nicht sichtbar, noch nicht greifbar und noch nicht fühlbar ist, dass deine Seele deinen Weg kennt und du in dir diesen wissenden, unzerstörbaren Geist trägst. Deine innere Zentrierung kann dir die größte Freiheit schenken, ganz unabhängig von äußeren Bedingungen. Lass uns gemeinsam Augenblicke der Verbundenheit und des völligen Eins-Sein schaffen. Tief im Inneren weißt du, dass es diesen Bewusstseinswandel braucht. Erinnere dich, was und wer du in Wahrheit bist und wieviel Eigenmacht in dir steckt.


Was du in jedem Fall benötigst? Dein offenes Herz & spielerische Neugierde. Es kommt nicht immer auf die Länge der Meditation an, viel wichtiger ist die kontinuierliche Wiederholung.


DU SCHALTEST DAS ERSTE MAL BEIM BREATHE PODCAST EIN?

BITTE HÖRE DIR ALS ERSTES DEN TRAILER AN (ANLEITUNG)!


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BREATHE! Dein Podcast zu den Themen Meditation • Power Talks • Breathwork

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Breathe. Let go. And remind yourself that this very moment is the only one you know you have for sure.

Brauche ich wirklich Zubehör? Und wenn ja, was genau?

Zu allererst ~ Nein! Es ist kein Must-Have Meditations Equipment und du "brauchst" keine Hilfsmittel, allerdings macht es deine Meditationsstunde so viel angenehmer. Und es gibt noch einen großen Vorteil: Du kannst damit deine Haltung verbessern. Es gibt Gründe dafür, warum die Asiaten den Tag über gerne in der Hocke oder im Schneidersitz sitzen. In jedem Fall ist unser Körper nicht dafür gemacht, 8 Stunden auf einem Stuhl oder im Auto zu sitzen. Und desto öfter wir das tun, umso mehr Verkürzungen im Faszien- und Muskelgewebe können sich zeigen. Bei der Meditation kann dadurch die ein- oder andere Stelle schmerzen. Natürlich ist jeder Körper ganz individuell, daher ist es wichtig zu schauen, was dir am besten hilft. Manche haben alte Verletzungen in den Knien, die sich im Schneidersitz zeigen können. Hier ist es wichtig in dich hineinzuspüren, was dich am besten unterstützen kann.


Was sind die häufigsten körperlichen "Problemzonen" bei der Meditation?

Vor allem ausgehend von einem Schneidersitz..

1. Rücken & Schulterpartien

Unser Alltag ist darin ausgelegt, nach vorne gerichtet zu agieren und körperlich damit das Herzzentrum zu schließen. Das fängt beim Arbeiten am Computer an und geht bis zum Geschirr spülen. Was ich damit genau meine? Schau dir die folgenden Bilder an und nimm die Körperhaltungen unter die Lupe:



Du erkennst hier, dass der Rücken rund ist, die Wirbelsäule etwas in sich versinkt und die Schultern nach vorne agieren. Im Meditationssitz möchten wir genau das Gegenteil - einen geraden Rücken und nach hinten und unten gerollte Schultern., so dass sich der Brustkorb sanft anheben kann. Das kann mitunter schmerzlich sein wegen zB. deiner muskulären Verkürzungen. Hier empfehle ich dir nebenbei Yoga zu praktizieren, um diesen entgegenzuwirken. Ich kann dir in jedem Fall versichern, dass es vom Nichtstun nicht besser wird.


Schritt 1: Daher wenn du sitzt, Sitzfleisch mit beiden Händen rausziehen. Dann lass deine Sitzbeinhöcker in dein Meditationskissen sinken, richte deine Wirbelsäule auf, fang an deine Schultern zu kreisen - so lange, bis du das Gefühl hast, dass dein Brustkorb wieder etwas freier ist und dann dürfen deine Schultern nach hinten-unten sinken und sich entspannen. Empfehlenswert, vor allem bei Männern, ist ein etwas erhöhter Sitz z. B. auf einem Meditationskissen oder einem Block (Empfehlungen weiter unten).


2. Nacken & Kopf

Dein Kopf wiegt einige schwere Kilo und damit deine Wirbelsäule diesen richtig halten kann, gehört er an die richtige Stelle. Es gibt diverseste Gründe, warum der Kopf nicht mehr ganz da sitzt, wo er eigentlich hingehört. Einer davon ist das viele Smartphone- und Computerverhalten. Das nachfolgende Foto verdeutlicht das angesprochene Bild sehr genau.



Schritt 2: Ziehe deinen Nacken in die Länge, stell dir vor, dein Hinterkopf möchte sich leicht an eine Wand anlehnen und lass die Kopfkrone Richtung Himmel wachsen. Und zum Schluß möchte sich noch dein Kinn leicht senken Richtung Kehle. Und da sind wir schon bei Problemzone 3.


PS. Leidest du viel an Kopfschmerzen, kann dich Meditation sehr unterstützen. Ich habe bei meinen Klienten oft die Erfahrung gemacht, dass vor allem Jappa-Meditationen (wiederholende Mantras), in denen sie selbst mitchanten und auch Breathwork Kopfschmerzen weggezaubert haben.


3. Unterkiefer

Wusstest du, dass dein Unterkiefer dein kräftigster Muskel ist? Hier setzt sich besonders gerne Stress fest. Und damit verdienen auch viele Zahnärzte ihr Geld. Und auch wenn du nicht zu den Zähneknirschern gehörst, darfst du hier hellhörig werden. Wieviele im Yoga und in der Meditation ihre Unterkiefermuskulatur immer wieder anspannen, kann nicht mal an 2 Händen abzählen. So viele Menschen haben mittlerweile so einen hohen Cortisolwert, das ist unser Stresshormon, dass sie sogar während einer ruhigen Yin Yoga Stunde einige Zeit brauchen, bis sich dieser Bereich entspannt.


Schritt 3: Bevor du loslegst du meditieren, gähne ein paar Mal and dann öffne den Mund und kreise mit dem Unterkiefer wie ein kaugummikauendes Kamel. Du kannst auch gerne mit deinen Fingerkuppen den Bereich zwischen Ober- und Unterkiefer von außen massieren. Und wenn du in die Meditation gehst, dann achte zu Beginn darauf, dass zwischen deinen Zahnreihen Platz bleibt und deine Zungenspitze sich entspannt an deinen Gaumen anschmiegt.


4. Hüfte & Knie

So individuell wie der einzelne Körper ist, so ist auch dieser Bereich. Eine geschlossene Hüfte kann zum einen etwas mit verkürzten Muskeln zu tun haben und auch mit dem Knochenbau. Das kann dazu führen, dass die Knie nicht den Boden erreichen. Das unterscheidet den Anfänger weder vom Profi noch ist das gut oder schlecht. Hier heißt es: Annehmen was ist. Das kann sich über regelmäßige Praxis verändern oder auch nicht. Du wirst es sehen und spüren. Die Knie, vor allem bei älteren Menschen, können ab einem gewissen Zeitpunkt anfangen zu schmerzen. Hier kann es helfen, die Beine im Schneidersitz etwas mehr zu öffnen und kleine Kissen oder Blöcke (Empfehlungen dazu weiter unten) unter die Knie zu legen.


5. Fußknöchel

Da wir meist barfuß oder eben mit Socken im Schneidersitz verweilen, wirst du bei längeren Meditationen deine Fußknöchel spüren, denn sie fangen hier irgendwann an zu schmerzen. Dasselbe gilt im Fersensitz. Da es sich nicht empfiehlt auf dem Bett zu meditieren, kann der härtere Boden sich irgendwann bemerkbar machen.


Schritt 5:

Lege unter deine Fußknöchel eine dünne Decke. Game Changer! Du kannst 10-fach länger sitzen. Und! bei jeder neuen Meditation nimm eine andere Position ein. Bei der einen Meditation den rechten Fuß vorne, bei der anderen Meditation den linken Fuß vorne.


Alternative Sitzmöglichkeiten: Fersensitz, Sitz auf einem Stuhl (bei einem Stuhl mit Rollen bitte Bremse rein). Im Fersensitz kannst du auch ein Meditationskissen, ein Yogabolster, eine Decke oder einen hochkant aufgestellten Yogablock nutzen, um angenehmer zu sitzen. Probiere es aus.



Was soll ich tun bei körperlichen Schmerzen?

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Generell ist es bei jedem ganz individuell. Hast du alte Verletzungen und bist eingeschränkt, dann wähle beispielsweise eine andere Sitzposition oder statte dich mit genügend Hilfsmitteln wie Kissen (siehe weiter unten) aus. Meine langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass es hilft, durch den Schmerz hindurchzugehen, wenn dein Körper gesund ist. Denn auch diese Schmerzen sind wie wiederkehrende Gedanken oft nur bellende Hunde. Gerade in der Stille schickt das Ego Ablenkungen, denn es ist kein Fan von "Nicht-Beschäftigtsein". Da nervt plötzlich die Fliege, das Ticken der Uhr, der einschlafende Fuß. Und wenn wir es schaffen, hier ein stückweit darüber zu gehen, befindet sich dahinter ganz viel Frieden und Freiheit ~ und oft vergeht das störende Gefühl dann irgendwann. Es gibt Tage, da kann ich ganz entspannt 1,5 Stunden am Stück meditieren ohne körperliche Zicken und es gibt Tage, da schläft schon nach 5 Minuten der Fuß ein und ärgert mich. Das ist wie ein Abdruck des Lebens. Wie würde Gautama sagen? Auch das geht vorüber. Hier gilt: Geh in deine Eigenverantwortung und vertraue deinem tiefen inneren Gefühl - nicht zu verwechseln mit dem Ego! Berücksichtige dein Alter, deine Körperkonstitution und evtl. Verletzungen. Bei Kurzmeditationen wirst du höchstwahrscheinlich keine Probleme mit Schmerzen haben.



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HEITER BIS SONNIG | Dein Podcast zu den Themen Selbstwert, Selbstliebe & Intuition

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Du bist schwanger?

Oh wie schön! Ich freue mich sehr für dich. Und herzlichen Glückwunsch. Du machst deinem Baby das größte Geschenk mit Meditation. Hier findest du eine Spotify-Playlist mit Kundalini Mantras für werdende Mütter. Solltest du schon ein größeres Bäuchlein haben und in längere Meditationen gehen wollen, dann bitte ich dich nicht auf einem Stuhl zu sitzen, um nicht irgendwann im meditativen Zustand vom Stuhl zu fallen. Und solltest du irgendwann mal von mir hören, die Luft anzuhalten und deinen Beckenboden zu aktivieren, dann lässt du das bitte weg und atmest ganz normal weiter. Und zuguterletzt: Der Feueratem / Kapalabhati Atem (beim Ausatmen Nabelzentrum nach innen pumpen) ist für dich während der Schwangerschaft tabu. Bei allem anderen darfst du fleißig mitmachen.



Was ist das wichtigste Equipement?

Das A und O gerade für den meditierenden Anfänger ist eine Unterlage, um erhöht zu sitzen.

Eine Decke ist großartig für deine Fußknöchel oder um diese über deine Schultern zu legen.

Und ich lade dich ein, es für dich auszuprobieren, ein dünnes größeres Tuch über deine Kopfkrone zu legen. Es gibt seinen Grund, warum bestimmte Kulturen einen Turban tragen ~ auch bei der Meditation.

Hier meine Empfehlungen:


Meditationskissen | Bolster

Yogakissen Lotuscrafts mit Dinkelspelz - hier bestellen (evtl. etwas Dinkelfüllung entfernen)

Lotuscrafts Yogakissen Halbmond - hier bestellen

Lotuscrafts Yogabolster - hier bestellen (falls du hochstehende Knie hast, könnte dich das auch unterstützen)


Meditationsmatte

Lotuscrafts Meditationsmatte Deluxe Standard - hier bestellen

Lotuscrafts Meditationsmatte Deluxe extra dick - hier bestellen


Der Meditations-Hocker

Wenn du Fan von längeren Meditationen bist oder nicht gut im Schneidersitz sitzen kannst, dann gibt es genau dafür Meditations-Hocker, auch Meditations-Bank genannt, einmal ohne Kissen und mit Kissen.

Decken | Tücher | Augenkissen

Savasana Tuch zur Entspannung und Meditation von Lalla und Vilas - hier bestellen

Yogadecke Savasana aus 100% Baumwolle von Lotuscrafts - hier bestellen

Weiches Augenkissen mit Lavendel-Leinsamen-Füllung - hier bestellen (für liegende Meditationen)

Lotuscrafts Yoga Handtuch - hier bestellen


Yoga-Blöcke

Statt einem Kissen kann dies auch zur Sitzerhöhung dienen oder als Unterstützung unter den Knien:

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Falls du eine Yogamatte unterlegen willst, empfehle ich dir die Jade Yogamatte mit 5 mm Dicke:

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Naturasan Schaffell (du siehst mich immer mit Schaffell meditieren, auch auf meinen Retreatreisen):

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Buchempfehlungen:

Meditation für Anfänger: hier bestellen

Jon Kabat-Zinn. Gesund durch Meditation: hier bestellen

Krishnamurti Jiddu. Das Licht in uns. Über wahre Meditation (für Fortgeschrittene): hier bestellen



Akupressur-Unterlage

Really? Yes! Ich sage dir, das ist der absolute Luxus!!!! Aus Indien habe ich mir damals Holzschuhe gekauft, wessen Bodenoberfläche genagelt ist. Ich trage sie immer zum Zähneputzen. Noch viel luxuriöser ist eine Akupressur-Unterlage (ich habe Freunde, die nutzen ihre Akupressurmatte als Badvorleger) für Savasana oder für zwischendurch. Akupressurunterlagen können mit ihren relativ weichen Nadeln deine Durchblutung fördern. Du bekommst ein völlig neues Wohlgefühl. Probier es aus! Akupressurkissen sind speziell für deinen Nacken und können Kopf- und Nackenschmerzen erleichtern. Die beiden zusammen als Akupressur-Set gibt es in zwei verschiedenen Farben.

Dein Akupressur-Set für puren Luxus zu Hause:

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Ich wünsche dir viel Freude bei deinen Meditationsstunden mit deinem für dich passenden Meditations-Zubehör. Alles Liebe!

Namaste & Sat Nam, Deine Nadine!

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